Unterwegs mit Jack Frost


Weihnachts-Tour vom Halligweg zum Artpark Tegel

Heute habe ich noch einmal das gute Wetter genutzt, um ein klein wenig zu wandern. So richtig dolle ist es derzeit bei mir mal wieder nicht und ich überlegte schon gestern: gehe ich eher spazieren und mache ein paar Streetart-Fotos oder… (bei dem Wetter ist Wandern natürlich ein Muss!)

Mit der U6 und dann mit dem Bus 133 fuhr ich bis zur Tegeler Brücke. Von dort aus lief ich die „Str. R“ bis Saatwinkler Steg hoch (Foto links). Ich hatte mir schon vor ein paar Wochen vorgenommen, den Halligweg ganz zur Spitze hochzulaufen. Ich hatte mir erhofft, dort ein wenig Heimatgefühl ausleben zu können, doch es ist abgesperrtes Gelände = Ende Gelände.

Ursprünglich war erst Lietzensee geplant und dann der Flughafensee. Aber irgendwie fühlte sich das nicht stimmig an, mir fehlte das „Highlight“, falls die Tour nicht ganz so wird, wie ich mir das erhofft hatte. Wie auch heute.
Ich bin fast nur an Zäunen entlang gelaufen, den Halligweg konnte ich, wie schon geschrieben, nicht bis zur Spitze laufen (da privat), es waren mehr Spazierwege und die Landstraße gleich nebenan war sehr laut.
Ich bin halt Fan von Pampa, mir kann es beim Wandern (und entschleunigen) nicht „einsam und leise genug“ sein.

Mittlerweile war es schon gegen 13 Uhr, also versuchte ich das Beste draus zu machen und ergab mich dem Schicksal, den Weg Im Saatwinkel abzulaufen, später immer parallel der Bernauer Straße entlang, bis ich an der Neheimer Straße ankam, wo auch der „Artpark Tegel“ ist.
Dort gibt es murale Streetart-Werke, die ich ebenfalls schon seit Jahren vor die Linse bekommen wollte. Von dort aus fuhr auch die 133 wieder bis zum S-oder auch U-Bahnhof Tegel zurück.

Was wirklich schön war, war das Wetter. Die Sonne und auch die (trockene) Kälte tat mir unheimlich gut. Einzig am Artpark Tegel kam ich an meine Grenzen, denn hier musste ich mit Powerbank fotografieren, da mein Smartphone bei Kälte immer denkt, der Akku wäre leer. Nix mit Handschuhe, mir waren fast die Finger abgefallen. Es war das perfekte Wetter für murale Brandwände. Schöner, blauer Himmel und auch so klar!

Gegen 15 Uhr gings für mich wieder nach Hause. Eine Stunde später war auch schon Sonnenuntergang. Gelaufen bin ich ca. 6 km (dürfte ein bisschen mehr gewesen sein), genau 3 Stunden war ich unterwegs.