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Viel gelaufen (und Rad gefahren) war ich schon immer. Der reinen Bequemlichkeit wegen blieb dies nach meinem Umzug nach Berlin allerdings für über 10 Jahre auf der Strecke, schließlich fährt hier alle 4 Minuten eine Bahn, warum sich also anstrengen. So ungefähr.

Die Pandemie hat mich zum Umdenken gebracht. Auf der einen Seite ist so eine Seuchenzeit der Dichte wegen in Berlin-Mitte extrem anstrengend und unangenehm, es birgt aber auch etwas sehr positives, denn Mitte bleibt trotzdem ein sehr guter Ausgangspunkt, um schnell in alle Himmelsrichtungen von Berlin düsen und mit Stadtflucht ausbrechen zu können.
Pandemiebedingt ist der ÖPNV für mich immer nur aller letztes Mittel zum Zweck. Ich vermeide ihn, so gut es geht oder plane Touren so, das ich nur wenig damit in Berührung komme.

– Wanderung nach Schönholz, Frühjahr 2021

Ab 2020 hatte ich pandemiebedingt wieder damit begonnen, auf altbewährtes und geliebtes zurück zu greifen, nämlich meine neuerdings genannten: Lockdown-Spaziergänge (und teils Radtouren) mit Kunst & Kultur zu verbinden und zu füllen, die auch in einer Pandemie für jedermann zugänglich ist. Ich versuchte so, jeden Tag für ein paar Stunden draußen an der Luft zu sein; immer auf der Suche nach positiver, optimistischer und lustiger „Kommunikation“, die in diesen doch eher tristen Zeiten und die dadurch entstandende Kontakteinschränkung nur noch schwerlich in den Alltag floss. Immer in Bewegung bleiben, bloß keinen Stillstand; sowohl als auch!
So habe ich mir ein Stück „heile Welt“ erhalten und konnte fast jeden Tag etwas „Gutes“ nach Hause bringen, woran andere sich wiederum erfreuen konnten, wenn ich dies teilte. Vereinzelte Touren sind hier im Archiv zu finden; durch das führen eines zeitnahen Corona-Tagebuches war es mir glücklicherweise gelungen, diese Zeiten festzuhalten.

– „In diesem Spiel namens Leben gibt es Eigenschaften, die du entdeckst, wenn du dich um andere kümmerst.“ – Herakut in der Sickingenstraße, Moabit

Seitdem es mir gesundheitlich langsam wieder etwas besser geht und ich wieder mehr bei Kräften bin und scheinbar stabil bleibe, haben meine Stadt-Touren wieder abgenommen und ich kann mich endlich dem „richtigen“ Wandern in der Natur zuwenden. Ich starte also gerade so richtig neu durch!
So ist letztendlich auch dieser Blog entstanden. Der Aktivität und einiger Fotos wegen hier im Touren-Archiv noch zu finden, soll der Blog nun aber vor allem das Hier & Jetzt mit all meinen aktuellen (Rad)-Wanderungen widerspiegeln, wofür es die „Vorarbeit“ des letzten Jahres brauchte. Somit bin ich trotz allem weiterhin „gut zu Fuß“ geblieben und Radtouren werde ich ab dem Frühjahr 2022 wieder verstärkt in den Angriff nehmen. Radwandern ist übrigens auch etwas, was mir extrem zusagt! Aber auch hier gilt: eins nach dem anderen!

– Mauerweg bei Glienicke/Nordbahn, Brandenburg 2021

Hinweis: Meine privaten Ausflüge sind nicht kommerziell gebunden. Sie sind entweder von mir organisiert oder von losen, privaten Wandergruppen, wo ich einfach nur mit wandere und meine Kilometer ablaufe.
Die Recherche wird eigenständig und von mir betrieben und alle Empfehlungen sind ebenfalls privater Natur. Ich verfolge keine kommerzielle Absichten. Es gibt keine Kooperationen, da dies mein Hobby, Freizeit und mein eigenes Sportangebot ist. Dennoch kann dieser Blog unbezahlte Links/unbezahlte Werbung enthalten.

Berlin on the Road, 2021