Heute bin ich Gipfelstürmer!


Denn heute ging es mir zum ersten Mal wieder so richtig gut. So gut, das ich sogar die Kamera im Gepäck mit hatte (im Korb auf dem Rad), aber immerhin, diese wiegt ja auch.
Demzufolge war ich in vier Stadtteilen von Berlin unterwegs, auch wenn das anfangs alles gar nicht auf dem Plan stand. Aber meine Energien und der Drang nach Bewegung waren heute äußerst stark. Frauenpower halt 😉

Angefangen mit dem Mauerpark (ja, ich bin diesmal die Anhöhe zu Fuß hochgekommen, auch wenn es lange gedauert hat) und auch hier war die Pandemie in voller Gänze zu erkennen:

…ging es weiter zur Greifswalder Straße in den Prenzlauer Berg. Hier ist ein Mural (Brandwand) von Herakut zu finden, mit der Botschaft: „Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt untergeht, würde ich heute noch einen Apfelbaum pflanzen.“, was ich sehr passend für die heutige Zeit fand.
Zum anderen bin ich allerdings auch ein großer Herakut-Fan, weswegen es heute von ihr auch ein paar mehr Fotos gibt:

Weiter ging es über die Schönhauser Allee, hier wollte ich eigentlich das Streetart-Werk von ROA vor die Linse bekommen, aber irgendwie hatte ich es dann einfach vergessen. In der Landsberger Allee wartete aber noch das Mural von Ricky Lee Gordon auf mich:

Über Lichtenberg ging es dann nach Friedrichshain. Erster Stopp war das RAW-Gelände in der Revalerstraße, denn ich brauchte unbedingt eine lange Pause und die wollte ich da machen, wo kaum Menschen sind. Im RAW bot sich das heute an. Auch hier geht die Pandemie sichtbar in den Alltag über, die Streetart-Künstler passen sich den Realitäten an:

Im RAW-Gelände ist auch das Emma Pea. Dort habe ich mich erstmal mit einer Gemüsequiche gestärkt, die einfach nur wunderbar köstlich war! Hier komme ich für einen Zwischenstopp sehr gerne wieder, vorausgesetzt, das es so übersichtlich bleibt! Ich habe tatsächlich keinen Bock auf Menschen.

Noch ein paar Runden rund um das RAW gedreht, ging es über die Warschauer Straße Richtung East Side Gallery zur Holzmarktstraße:

Von dort aus war es nicht mehr weit, um bis zum Alexanderplatz zu gelangen. Hier schaute ich kurz nach dem Haus der Statistik, bevor es nach Hause ging. Auch hier werden die Botschaften der Pandemie laut:

In der Torstraße entdeckte ich noch dieses nachdenkliche Krönchen und damit verabschiede ich mich für heute in den wohlverdienten Feierabend!

Das waren ca. 4 Stunden reine Radfahrt auf ca. 25 Kilometer. Auch wenn ich manch Anhöhe gelaufen bin: geht doch! So darf das gerne bleiben! Letztendlich war das heute eine so genannte „Hotspot“ Fahrt – aber auf die Streetart-Werke bezogen. Das ich im Mauerpark diese kleine Anhöhe geschafft habe, ist dabei aber das absolute Highlight des Tages!

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