Wanderung Schönholz


Lockdown-Tour durch Wedding, Pankow und Reinickendorf

Heute war ich mal wieder für ein paar Stunden zu Fuß unterwegs. Neben Streetart-Fotografie-Touren, die ich als Lockdown-Spaziergänge viel nutze (meist direkt in der City), brauche ich zwischendurch tatsächlich zwingend immer wieder „Luft“ und „Weite“, um aus Mitte raus zu kommen; wo es mir seit Pandemie-Zeiten einfach oft viel zu eng und zu voll an Menschen ist.
Also: einfach drauf los gestartet, wie immer ohne festen Plan, einfach nur ein bisschen ins Grüne – auch in der Hoffnung, ein paar Sonnenstrahlen zu erhaschen!

– Birken an Birken in Schönholz

Perfekt eignet sich als Alternative und „Zwischenlösung“, bis man richtig im Grünen ist: immer wieder der Pankeweg, ob mit Rad oder zu Fuß. Das sollte auch heute wieder ein Startpunkt bei mir sein, los ging es diesmal im Soldiner Kiez im Wedding; mit Laufrichtung Kinderbauernhof Pinke-Panke gen Pankow:

In Richtung Schönholz war ich im letzten Jahr schon mal (mit dem Rad) unterwegs, allerdings war ich da über eine andere Strecke und mehr in Richtung Rosenthal/Blankenfelde gefahren, wo dann schon richtig Wald, Felder und Wiesen mit richtigem Dorfkern vorzufinden ist.
Ein paar Wochen später hatte ich das dann auf Lübars erweitert, denn dort ging es für mich zum ersten Mal zum Doc (Covid-Praxis). Das muss ich bald mal wiederholen, auch mit Lübars, wenn das Wetter etwas beständiger ist und es mir entsprechend gut geht. Es gibt wirklich sehr viele schöne Ecken rund um Berlin, die ich bisher verpasst habe.

Letztendlich lief ich weite Strecken entlang am Mauerweg Schönholz/Wilhelmsruh, bis ich zur ehemaligen Sektorengrenze in der Nähe der Kleingartenkolonie Schönholz angekommen war. Dort war auch eine Gedenktafel von Horst Frank zu finden. Was mich besonders fasziniert hat, waren die vielen Birken, die dort standen.

Den Volkspark Schönholz (direkt) habe ich heute nicht geschafft, mir anzusehen, ebenfalls nicht das Sowjetische Ehrenmal. Das sollte ich dann wirklich mal mit dem Rad machen und mir vorher eine Tour zurecht stellen.

Ein bisschen Lost Places gab es am Wegesrand: total verriegelt und verrammelt scheint es hier einen alten, stillgelegten S-Bahnhof zu geben:

Letztendlich gelangte ich kreuz und quer irgendwann nach Reinickendorf, wo u.a. auch die Siedlung Paddenpuhl anzufinden ist (quasi bunte Häuser).

Sonne gab es heute nur sehr wenig, nichts desto trotz: die schönste Strecke war die direkt in Schönholz und in Wilhelmsruh mit den vielen Birken! 😍

– die ungefähre und ursprünglich gedachte Route

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