Wanderung Boberger DĂŒnen

WanderdĂŒnen mit Segelflugplatz in Bergedorf

Hamburgs letzte WanderdĂŒne ist von Heidelandschaft und Marschwiesen umgeben. Auf der abwechslungsreichen Wanderung schnuppert man nacheinander die AtmosphĂ€re unterschiedlicher Landschaften im Zeitraffer. Das Naturschutzgebiet Boberger Niederung liegt in den Hamburger Stadtteilen Billwerder und LohbrĂŒgge. Es ist eines der artenreichsten Naturschutzgebiete der Hansestadt Hamburg.

Wo sich heute riesige BĂŒrotĂŒrme in den Himmel recken, zog sich frĂŒher eine DĂŒnenlandschaft am Berliner Tor entlang bis nach Bergedorf.
Ein Teil dieser Landschaft ist aber noch erhalten. Im Naturschutzgebiet Boberger Niederung zwischen Bille und Bergedorfer Straße kann man durch Hamburgs letzte WanderdĂŒne streunen.

Das etwa 350 Hektar große Gebiet wurde 1991 unter Schutz gestellt und beinhaltet die seit 1968 bestehenden NaturdenkmĂ€ler Boberger DĂŒne und Achtermoor. Die Boberger Niederung umfasst unter anderem Geest-, Moor- und Marschlandschaften, sowie einen Baggersee, den Boberger See mit Badestellen. Die BinnendĂŒnen sind ein beliebtes Ausflugsziel fĂŒr die Naherholung.
Die zu frĂŒheren Zeiten existierenden Bauernhöfe, wie etwa die „Uhlenburg“, wurden aufgegeben und in Klein Nordende bei Elmshorn wieder angesiedelt.

Die DĂŒnenlandschaft war aufgrund der regelmĂ€ĂŸigen Winde am Nordufer des frĂŒheren Elburstromtals im Übergangsbereich von Marsch zu Geest entstanden. Im 19. und 20. Jahrhundert wurden die DĂŒnen jedoch nach und nach fĂŒr Bauzwecke und GelĂ€ndeeinebnungen abgetragen.
Der letzte Teil der DĂŒnenlandschaft blieb nur erhalten, weil man sich 1927 nicht auf einen Sandpreis einigen konnte.

Umso besser, denn so besitzt Hamburg auch heute noch diese einzigartige Landschaft, die umgeben wird von den Weiten der Heide.
Das unter Naturschutz stehende Areal ist RĂŒckzugsgebiet fĂŒr seltene Insekten, Kleintiere und Pflanzen. Die Boberger Niederung beheimatet fĂŒnf verschiedenen Orchideenarten sowie Vogelarten wie den Wachtelkönig oder die Heidelerche. Daher sollte man beim Betreten auch immer umsichtig sein.

Die Segelflieger zweier Vereine (Hamburger Verein fĂŒr Luftfahrt (HVL) und Hamburger Aero Club (HAC) Boberg) sind hier aktiv. In der Boberger Niederung liegt ein Segelflugplatz, dessen Flugfeld mit seiner 1,3 km langen Grasbahn grĂ¶ĂŸtenteils von Schafen kurzgehalten wird.

Hamburg – Haffkrug und wieder zurĂŒck

Vorgestern wollte ich eigentlich zur ILL in Hamburg, am Freitag war ich bereits zu meiner LebensgefĂ€hrtin hoch gefahren und hatte alles dafĂŒr vorbereitet. Lange hatte ich drauf gewartet und mich gefreut – doch es kam alles anders.

Trotz meiner schweren OP vor gut 2 Jahren gab es am Samstag mal wieder den Tag der Tage, an dem ich nicht laufen, sprechen und schlecht sehen konnte. Samstag hatte ich also nur gelegen und meine Partnerin hatte sich liebevoll um mich gekĂŒmmert. Diese Tage werden immer seltener, aber am 24. September war wirklich „Weltuntergang“ fĂŒr mich. Nichts ging mehr.

Ich war eher nicht davon ĂŒberzeugt (und traute mich natĂŒrlich auch nicht), dem Vorschlag meiner Partnerin nachzukommen, das wir uns Sonntag in den Zug nach Haffkrug setzen, fĂŒr einen Tag am Meer (vorausgesetzt, es wĂ€re mir besser gegangen). Und es ging mir Sonntag besser, war aber ziemlich schlapp auf den Beinen. Es geht also auch anders (siehe meinen Blogbeitrag).

– Scharbeutz/Haffkrug am Strand

Es ist kaum zu glauben, aber dieser Tag (mit großer StĂŒtze meiner Partnerin) hat mir im Nachgang sehr gut getan und ich habe mich sehr schnell erholt. Schon am Meer von Scharbeutz konnte ich unheimlich viel Kraft auftanken, dabei sind die hier gezeigten Fotos von mir entstanden.

Was ich mit diesem Beitrag sagen möchte: Nur weil ich einmal ein negatives Ereignis/Erlebnis mit einer bestimmten Situation hatte/gemacht habe (stressiger Tagesausflug 2010 ans Meer), heißt das nicht, das es generell negativ behaftet sein muss. Es kommt auch immer darauf an, mit wem wir uns umgeben und in welcher Gesellschaft wir dabei sind!
„Ein Tag am Meer“ kann es also weiter geben! Und das gilt fĂŒr alle Bereiche des Lebens, was man sonst vielleicht viel zu vorzeitig aufgegeben hĂ€tte.

Winter Wonderland OberallgÀu

Puderzuckerwinter & EiseskÀlte

Über die Weihnachts- und Neujahrszeit von 2010 auf 2011 war ich bei einer guten Freundin im bayrischen OberallgĂ€u; mitten in der Pampa, wie ich dies gepflegt ausdrĂŒcken wĂŒrde. Zweimal am Tag fĂ€hrt vor der HaustĂŒr ein Bus; das warÂŽs! Da wollen Wanderungen (vor allem auch im strengen Winter) gut geplant sein!

Hier gab es in besagter Zeit sehr viel Neuschnee und Frost und natĂŒrlich waren wir viel wandern (Oberstdorf, Immenstadt, Waltenhofen [Schönstatt], Kranzegg, Rettenberg, Engelpolz, Vorderburg, Acker, Morgen, Holz, Reichen & Buchenberg z.B.) und dabei sind ein paar schöne Fotos entstanden:

Wenn ich schon die Wanderungen nicht festhalten konnte, dann wenigstens in Teilen die Umgebung davon und das in Fotos! Das es hier in Berlin mal so einen Winter geben wird, wage ich zu bezweifeln. Es ist einfach schön, im Schnee zu wandern (und noch schöner ist Langlaufski!) 😉

Ein Tag am Meer

Rostock-WarnemĂŒnde mit Strand

Man kann natĂŒrlich an einem Samstag einen Tagesausflug an die Ostsee machen. Aber eigentlich ist das Meer fĂŒr mich etwas, was man mindestens ĂŒber ein verlĂ€ngertes Wochenende genießen sollte, denn stundenlang im Zug zu sitzen, um 3-4 Stunden Strand zu erhaschen, ist zwar schön und auch mal eine gute Abwechslung, aber an Erholung, Entschleunigung und Entspannung ist an solch einem Tag nicht zu denken – eher torpediert sich dies zum Gegenteil.
FĂŒr mich war es mit meiner Tourbegleitung eine Erfahrung wert, ich habe auch einigermaßen gute Fotos machen können, aber es hatte eben nichts mit einem wohltuenden „Flow“ zu tun.

Der Strand von WarnemĂŒnde zĂ€hlt zum Hauptstrand der Rostocker SeebĂ€der. Mit einer Breite von bis zu 200 Metern gilt er auch als der breiteste der OstseekĂŒste Mecklenburg-Vorpommerns.

VielfĂ€ltige Sportmöglichkeiten am Strand und im Wasser machen den WarnemĂŒnder Strand zu einem beliebten Treffpunkt. Die „FĂ€hrwelle“ bietet Wellengarantie im Zwei-Stunden-Takt und ist bei Wellenreitern sehr begehrt.

Die Strandpromenade ist vom Leuchtturm bis zum Strandweg eine beliebte Flaniermeile und lÀdt mit den Sitzgelegenheiten zum Sonnenbaden ein.

Analoges Rhodos

Traditioneller Urlaub in Griechenland

Von Hannover aus ging es im September 2008 mit dem Flieger nach Griechenland, speziell: nach Rhodos. Auf der 1.401 kmÂČ großen Hauptinsel der griechischen Inselgruppe Dodekanes („zwölf Inseln“) in der Ost-ÄgĂ€is leben ungefĂ€hr 117.000 Einwohner, davon etwa die HĂ€lfte in der Stadt Rhodos, Hauptort und touristisches Zentrum im Norden der Insel. „Gebucht“ hatten wir allerdings fĂŒr den SĂŒden incl. Mietwagen – abgelegen und traditionell, statt Hotel.

Gennadi
Gennadi, das Dorf des traditionellen Wohnens – ist immer noch ein relativ unbekanntes Bauern- und Fischerdorf, gelegen zwischen Kiotari und Lachania auf der Strasse in den SĂŒden der Insel Rhodos und etwa 27 km von Lindos und 65 km von der Stadt Rhodos entfernt.
Gennadis Charme ist seine noch sprich förmliche Ruhe, auch wenn das Dorf einige Anstrengungen unternimmt, um an der touristischen Entwicklung des InselsĂŒdens teilzuhaben. Hier hatten wir uns auch einquartiert.

Rhodos – Old Town
Die Altstadt, die seit 1988 zum Weltkulturerbe der UNESCO gehört, liegt zum Teil auf einem HĂŒgel und ist von einer vier Kilometer langen Festungsmauer umgeben, die bis an den Hafen reicht. Am höchsten Punkt der Altstadt liegt der Großmeisterpalast des Johanniterordens (von 1937 bis 1940 von den Italienern wieder aufgebaut), der heute ein Museum beherbergt, in dem römische und griechische Skulpturen ausgestellt sind sowie zahlreiche Mosaiken, die unter der italienischen Besatzung ihren Weg von Kos nach Rhodos fanden.

Apolakkia
Apolakkia ist ein kleines Bauerndorf, im SĂŒden der Insel mit ca. 600 Einwohnern. Hier gibt es mehrere typisch griechische Tavernen und ein kleines Hotel. Dennoch scheinen die vielen Jahre des Tourismus der Insel hier fast spurlos vorbeigegangen zu sein. Touristen, die hier ihren Urlaub verbringen, sind meistens Individualtouristen, die den Strand nicht direkt vor der HaustĂŒre brauchen. Leute die das typisch griechische Leben und die Ruhe des Ortes schĂ€tzen.

Profilia und Siana
Das kleine Dorf befinden sich im sĂŒdlichen Teil von Rhodos im Inselinneren. Man erreicht das Dorf ĂŒber die Straße von Gennadi nach Apolakkia. Die ĂŒberwiegend alten HĂ€user ziehen sich einen Hang hinauf. Der Ausblick vom recht hoch gelegenen Dorf ist sehr schön. Nur wenige Touristen verirren sich nach Profilia.
Siana, am Fuße des Berges Akramitis gelegen, ist bekannt fĂŒr seinen Souma (Tresterschnaps, Ă€hnlich ital. Grappa), seinen Wein, seinen Honig und seinen guten SchafskĂ€se. Wer das griechische Leben, abseits des Touristenrummels liebt, sollte hier mindestens einmal Übernachten. Die einzige Pension befindet sich auf dem Dorfplatz, ĂŒber der Taverne Elafos.

Epta Piges
Die Epta Piges sind ein beliebtes Ausflugsziel im Osten der Insel Rhodos. Sie sind etwa vier Kilometer von der Straße zwischen Afandou und Archangelos Richtung Inselinneres und sechs Kilometer von dem Urlaubsort Kolymbia entfernt. Seinen Namen verdankt der Ort den sieben Quellen, die sich zu einem Bach vereinen, der etwas weiter nördlich in den Fluss Loutanis mĂŒndet.
Zu einem zwischen Platanen gelegenen Restaurant steigt man an einem Wasserlauf durch dichten Wald mit frei laufenden Pfauen. Von dort kann man durch den 186 m langen, dunklen Tunnel durch knöchelhohes Wasser zur anderen HĂŒgelseite laufen, wo man am Quellteich ins Freie tritt.

Kamiros
Kamiros (oder Kameiros) war neben Ialysos und Lindos eine der drei StĂ€dte des antiken Rhodos. Von der Stadt ist ein umfangreiches Grabungsfeld an der WestkĂŒste der Insel geblieben, das ein anschauliches Beispiel einer antiken (hellenistischen) Stadtanlage darstellt.
Dort befinden sich ein dorischer Doppelantentempel, ein Hof mit Brunnenanlage, WohnhĂ€user mit Peristyl, an der höchsten Stelle eine hellenistische Stoa mit ursprĂŒnglich doppelter SĂ€ulenreihe und Reste eines dorischen Ringhallentempels der Athene. Unterhalb der Stoa befindet sich eine Zisterne, die wahrscheinlich im 6. Jahrhundert v. Chr. errichtet wurde. Im Wohnviertel sind noch Tonröhren fĂŒr die Wasserversorgung sichtbar.

Kastro Monolithos
Etwa 67 km von der Hauptstadt Rhodos Stadt entfernt, am 825 m hohen Akramytis-Massiv, liegt das beschauliche Dörfchen Monolithos. Hier findet man fast nur noch Bauern und Alte – eine dörfliche Idylle wie aus dem Bilderbuch. Lediglich einige Tavernen am Rande der Ortschaft deuten auf den regen Touristenverkehr hin. Nur 4 km entfernt thront majestĂ€tisch das Kastell Monolithos.
Wenn man die steilen und holprigen Stufen hinauf zum Kastell Monolithos erklommen hat, laden die Reste der wuchtigen Mauern, alten Zisternen und die Kleine Kirche zur Besichtigung ein. Das alte byzantinische Mauerwerk mit seinen roten Ziegeln kann man an vielen Stellen noch erkennen, obwohl die Johanniter es doch zu ihrer Zeit mit einer stÀrkeren Ummantelung versehen hatten.
Folgt man den Serpentinen der teils engen Straße in Richtung des Meeres gelangt man zum Kap Fourni, einer einsamen Badebucht mit FelsgrĂ€bern, Höhlen und ins Wasser ragenden Felsformationen.

Kap Fourni
Das Kap Fourni mit touristisch schwacher Infrastruktur befindet sich an der SĂŒdwestkĂŒste der Insel Rhodos und liegt in etwa 3 Kilometern Entfernung zum beschaulichen Feriendorf Monolithos und seiner gleichnamigen, mittelalterlichen Festung. Der Strand ist ein gemischter Kies- und Sandstrand, der von massiven Felsen umgeben ist und dank seiner geschĂŒtzten Lage idyllische Ruhe bietet.
Am Kap Fourni gibt es viel zu Entdecken und Erleben: WĂ€hrend sich die Einen zur Erholung in die strahlende Sonne legen und dem gemĂ€chlichen Rauschen der Wellen lauschen, begeben sich abenteuerlustigere Besucher hier gerne auf eine kleine Entdeckungsreise, die rasch auch zur Reise durch die Geschichte wird. Bei einem Strandspaziergang lĂ€sst sich am Kap Fourni mit einem aufmerksamen Auge so einiges entdecken: Nicht nur die Überreste eines antiken Friedhofs und jahrtausendealte Wandmalerein gehören zu den Attraktionen des Strandes, sondern auch einige versteckt gelegene Höhlen, die jedoch nur bei gutem Wetter und mit festem Schuhwerk zu erreichen sind.

Moni Tari
Im Hinterland von Lindos liegt der Ort Lardos. Von hier fĂŒhrt eine Straße ĂŒber Laerma zum Kloster Moni Thari, welches inmitten von PinienwĂ€ldern liegt.
Dem Kloster Moni Thari sollte unbedingt einen Besuch abgestattet werden, wenn man an der OstkĂŒste unterwegs ist. Wir waren den Weg damals gewandert, dabei war uns aber schon sehr mulmig, denn hier brachen nur kurze Zeit zuvor zahlreiche WaldbrĂ€nde aus, die lange nicht unter Kontrolle gebracht werden konnten.
Einst verlassen wird Moni Thari seit einigen Jahren wieder bewohnt. Die gesamte Klosteranlage ist liebevoll hergerichtet. Die schwereren WaldbrĂ€nde im Gebiet zwischen lardos und Laerma kamen dem Kloster gefĂ€hrlich nahe – doch richteten keinen Schaden an GebĂ€uden an.

Lindos mit Akropolis
Lindos ist ein Gemeindebezirk auf der griechischen Dodekanesinsel Rhodos. Der Gemeindebezirk besteht aus zwei Stadtbezirken und drei Ortsgemeinschaften, die zusammen knapp 4.000 Einwohner aufweisen und etwa ein Achtel der InselflÀche einnehmen. In Lindos finden sich die Ruinen der gleichnamigen antiken Polis.
Der Begriff Akropolis (Oberstadt) bezeichnet im ursprĂŒnglichen Sinn den zu einer antiken griechischen Stadt gehörenden Burgberg beziehungsweise die Wehranlage, die zumeist auf der höchsten Erhebung nahe der Stadt erbaut wurde.
Die Ruinen der Akropolis in Lindos wurden zu Beginn des 20. Jahrhunderts von dĂ€nischen ArchĂ€ologen ausgegraben. Hierbei wurden auch Funde aus der Jungsteinzeit auf dem Berg entdeckt. Die Byzantiner bauten ĂŒber den TrĂŒmmern des antiken Heiligtums eine Burg.
Das jetzige Bauwerk ist eine Kreuzfahrerfestung der Johanniter, die auf frĂŒheren Burgen aufbaute. Zentral steht in der Festung ein teilweise rekonstruierter Athenetempel aus dem 4. Jahrhundert v. Chr.

Rhodos Vati
Gut versteckt hinter PinienwĂ€ldern und immerwĂ€hrenden OlivenwĂ€ldchen liegt das malerische Dorf Vati. Der Name Vati bedeutet eigentlich „Kreuzungen“ oder „Weg“.
Auch sehenswert Kurioses kann man auf diesem „Weg“ entdecken. Von Gennadi nach Vatio (Vati) kommend – stehen auf der rechten Strassenseite drei alte Panzer im GelĂ€nde (Bild 1). Scheinbar entsorgt auch das griechische MilitĂ€r Altfahrzeuge wie der ganz normale Grieche. Man stellt sie einfach so ab – verrosten ja von selbst.
Diese Ortschaft scheint, als sei sie vom Tourismus vergessen worden, zu sein. Am nördlichen Ortsrand befindet sich die Ruine einer frĂŒhchristlichen Kirche. Das GelĂ€nde um die Überreste ist eingezĂ€unt.

Letzte Station: Prasonisi
Prasonisi ist eine etwa 3 kmÂČ große, felsige Halbinsel, die durch eine Sandbank mit Rhodos verbunden ist. Sie befindet sich am Ă€ußersten SĂŒdende der Insel Rhodos. Das Landschaftsbild der flach gegliederten Halbinsel wird zum Meer hin von Brandungszonen und einigen wenigen Sandbuchten im Lee bestimmt. Prasonisi ist durch einen aus Sand bestehenden Isthmus mit Rhodos verbunden. Dieser Isthmus von Prasonisi ist eine dynamische Struktur, deren Form sich fortwĂ€hrend Ă€ndert. Bei Sturm mit hohen Wellen wird er regelmĂ€ĂŸig ĂŒberflutet, da dann Wellen den Uferbereich ĂŒberwinden und die Sandbank unter Wasser setzen.
Am 9. Juli 1956 wurde Prasonisi von einem Tsunami getroffen. Dieser wurde durch ein Seebeben nahe der griechischen Insel Amorgos ausgelöst.
In Prasonisi werden fast alle SurferwĂŒnsche erfĂŒllt, aber auch Windsurfer und Kitesurfer finden aufgrund der oft guten WindverhĂ€ltnisse in den Buchten beidseits vom Isthmus von Prasonisi gute Bedingungen.

ZurĂŒck ging es diesmal mit Condor: „Wir lieben Fliegen“: