Tegeler See & Tegeler Forst

Kurzfristige „Lockdown-Tour“ in Tegel

Heute war ich mal wieder mit Frau M. unterwegs. Vom U-Bahnhof Alt-Tegel aus ging es los in Richtung Tegeler See und Tegeler Forst. Überrascht war ich, das es dort in Teilen sehr dörflich aussieht, wie fĂŒr mich gemacht:

Eine feste Route hatten wir uns im Vorfeld nicht rausgesucht, sondern wir wollten einfach sehen, wohin uns die FĂŒĂŸe tragen und uns ĂŒberraschen lassen. Hier zu sehen ist die Greenwichpromenade mit dem Fahrgastschiff Moby Dick:

Richtig los ging es dann an den Seeterrassen ĂŒber die rote Tegeler HafenbrĂŒcke (SechserbrĂŒcke) samt Schwan (Tretboot) mit Maske und es dauerte auch nicht mehr lange, bis wir -am Wasser des Malchsees entlang und mit einem kurzen Schwenk in den Wald- die Dicke Marie erreichten!

Die Dicke Marie ist eine Stieleiche und gilt als Ă€ltester Baum Berlins – man vermutet, er sei 900 Jahre alt. Den Namen erhielt die Dicke Marie von den BrĂŒdern Alexander und Wilhelm von Humboldt, die auf Schloss Tegel aufwuchsen und den dicken Baum nach der Köchin des Hauses benannte:

Der Rest war unspektakulĂ€r, aber schön. Rund um die Villa Borsig waren wir im Wald spazieren, sehr wahrscheinlich waren wir auch am Fitnesspfad (und vielleicht haben wir sogar auch den höchsten Baum Berlins gesehen bzw. sind an ihm einfach vorbei gegangen), auf jeden Fall haben wir eine gute Runde im Wald gedreht und auch die Sonne war am heutigen Tag sehr wohlgesonnen, wenngleich das GrĂŒn in großen Teilen noch sehr auf sich warten lĂ€sst. đŸ˜Ž Die Sonne tat unheimlich gut!

Ca. 13 km waren das, allerdings ist das nur eine grobe und nachtrÀgliche EinschÀtzung, nachdem ich pi mal Daumen die Daten eingegeben habe.

– noch keine getrackte Route bei Komoot