Zwischen Spree & Rummelsburger See


Nach einem Kinobesuch mit sage und schreibe 2 Besuchern, inklusive mir, ging es heute von Friedrichshain aus Richtung Treptower Park, genau genommen Richtung Rummelsburger Bucht. Da an Tagen wie diesen in Friedrichshain quasi Volksfest herrscht und die Straßen ĂŒbermĂ€ĂŸig proppevoll sind, suchte ich mir eine etwas ruhigere Gemengenlage – und die fand ich auch rund um den Rummelsburger See.

– deutliche Worte und Statement der Kirche

Meine gesamte Route verlief heute von Friedrichshain ĂŒber Ostkreuz und begann an der Rummelsburger Bucht an der ElsenbrĂŒcke entlang dem Ufer bis hin zum Regattaufer hoch, Yachthafen Stralau, entlang dem Paul & Paula Ufer samt den vielen Hausbooten, was man evtl. nicht mehr lange sehen kann, denn auch hier möchte man eine glatt gelutschte Landschaft aus den Lofts nah am Wasser sehen und keine alternativen Lebensmodelle.

ZurĂŒck ging es wieder zu Fuß nach Friedrichshain, genau genommen zum RAW-GelĂ€nde, hier erhoffte ich mir beim Emma Pea eine kleine StĂ€rkung mit der so leckeren GemĂŒsequiche, aber daraus sollte heute nichts werden, schade. So blieb es bei noch 2 bis 3 gemachten Streetart-Fotos, die Sonne ging schon langsam unter und ich trat fĂŒr mich den Heimweg an. Das war sehr anstrengend heute – vor allem bei der Hitze. Ich bin platt!

Das RAW ist ĂŒbrigens auch von der VerdrĂ€ngung durch Kapitalinteressen bedroht. Wie so vieles, was von der LebensqualitĂ€t her das angenehme verbindet. Es ist nur noch deprimierend, wie aus dieser einst doch so lebendigen Stadt immer mehr Finanz, Beton und Verbot – statt Leben wird.

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